Betriebsstätte feiert 10-jähriges Jubiläum

veröffentlicht: Januar 2010

Im Oktober 1999 wurde in der Felix-Klein-Straße die erste ausgelagerte Betriebsstätte der Regnitz-Werkstätten für Menschen mit Behinderung eröffnet. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums fand ein Festakt statt, in dem Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß die Leistungen der Mitarbeiter lobend herausstellte. Sie hob hervor, dass das Angebot der Regnitz-Werkstätten der Lebenshilfe Erlangen für Menschen mit Behinderung ein unverzichtbarer Bestandteil für das Gemeinwesen in Erlangen darstellt. Christian Schadinger, Geschäftsführer der Regnitz-Werkstätten, verwies auf die gute Zusammenarbeit mit der Firma Wartenfelser, die dazu beiträgt, dass 20 Menschen mit Behinderung Teilhabe am Arbeitsleben finden können. Durch die direkte Anbindung an den kunststoffverarbeitenden Betrieb besteht eine große Nähe zum ersten Arbeitsmarkt. „Die Betriebsstätte Felix-Klein-Straße 77 stellt somit eine wichtige Ergänzung für selbständigere Menschen mit Behinderung dar“, betonte Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Hofmann.

Christian Schadinger

Thomas Hofmann, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Erlangen e.V., Willibald Gruber, Inhaber der Firma Wartenfelser, Karl Rohlederer, Bereichsleiter der Werkstätten, Frau Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß, Karl Rössler, Vermieter und Christian Schadinger, Geschäftsführer der Regnitz-Werkstätten lassen sich von Gruppenleiter Dietmar Horlamus (hinten Mitte) und den Mitarbeiterinnen Monika Krauß und Renate Friess Kunststoffmontagearbeiten zeigen (v. li. N. re.).

Erweiterung der Förderstätte

veröffentlicht: Januar 2010

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Förderstätte der Regnitz-Werkstätten im Oktober um eine Gruppe erweitert. Die Förderstätte wird somit künftig 26 schwerstbehinderten Menschen eine sinnvolle Tagesstruktur bieten. In der neuen Gruppe 4 werden die 6 Teilnehmer von den Fachkräften Lydia Zeiler und Robert Formella sowie einer Praktikantin betreut. Um die neue Gruppe in die bestehende Gruppenstruktur der Förderstätte zu integrieren wurde ein Wanddurchbruch vorgenommen. Der Einbau einer zusätzlichen barrierefreien Toilette im Erdgeschoss der Förderstätte hilft künftig Engpässe zu vermeiden. Die Teilnehmer konnten von Begin an, an der Einrichtung ihrer neuen Gruppe teihaben. Im Rahmen eines Tagesausfluges wurde so der Grundbedarf vom Besteck bis zum Wasserkocher gemeinsam eingekauft. In den nächsten Wochen heißt es jetzt gemeinsam in den neuen Räumlichkeiten „ankommen“ und mit den Teilnehmern einen Wochenplan als Basis für weitere Tagesstruktur zu erstellen

Robert Formella
(Gruppenleiter Förderstätte)

Auch wenn der Wandschmuck noch fehlt - In den neuen Räumen ist schon gut lachen

Gut gelaunt nach Vierzehnheiligen

veröffentlicht: Januar 2010

Am Montag morgen sind wir gut gelaunt nach Vierzehnheiligen gefahren. Am Nachmittag haben wir die Basilika besichtigt, die war noch vom Erntedankfest geschmückt. An den nächsten Vormittagen haben wir uns immer zu Gesprächsrunden und zum Basteln getroffen. Einmal gab es sogar einen Video Nachmittag mit dem Film „Mamma Mia“.
An zwei Tagen haben wir Ausflüge gemacht zum Schmetterlingspark und zum Puppenmuseum nach Coburg. Leider war das Wetter schlecht. Wir haben sogar schon den ersten Schnee gesehen, doch wir hatten trotzdem unseren Spaß. Zwischendurch gab es immer sehr gutes Essen. Nach dem Abendessen sind wir in die Hauskapelle gegangen und es wurde eine Andacht gehalten, in der wir viele Lieder gesungen haben. Am Freitag ging es wieder zurück in die Werkstatt.

Julia Bäcker
Mitarbeiterin Montage 1

Keine Angst vor Stachelechsen - Elfriede Hartmann zeigt es im Schmetterlingspark  allen.

Die Geschichte des „Fischs mit Hut“

veröffentlicht: Juni 2009

Die Eigenprodukte der Regnitz-Werkstätten gGmbH

Seit über 20 Jahren fertigen die Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten qualitativ hochwertiges Holzspielzeug. Bis 2001 wurden die Arbeiten für die Firma Brendel in Lohnfertigung hergestellt. Als der Inhaber sich entschloss, die Fertigung einzustellen, standen die Regnitz-Werkstätten an einem Scheideweg. Nach langen Verhandlungen und vielem Rechnen mit dem „spitzen Bleistift“ entschieden sich die Regnitz-Werkstätten, die Firma Brendel zu übernehmen.

Im Jahr 2004 war dann die Geburtsstunde des „Fischs mit Hut“. Die Regnitz-Werkstätten suchten nach einem Logo, dass künftig für die Holzspielwaren der Werkstätten stehen sollte. In einem der Entwürfe unserer neuen Designerin, fand sich der Fisch mit Hut. Die knalligen Farben, das freundliche Aussehen und die Verbindung eines Fischs zu unserem Werkstattnahmen nach dem Fluss Regnitz gefiel uns gut. Eine neue Marke war geboren. Die Regnitz-Werkstätten ließen sich die Marke beim Patentamt schützen und seit diesem Zeitpunkt steht der Fisch mit Hut für die schönen Holzspielzeuge, die als Eigenprodukte gefertigt werden. Bis 2005 blieb die Werkstättenmesse, die jetzt jährlich in Nürnberg stattfindet, der Hauptvertriebsweg. Um neue Kundenkreise zu erschließen, entwickelten die Regnitz-Werkstätten mit einer Werbe-Agentur einen neuen Messestand und sind nun seit 2006 auch auf der internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg als Aussteller vertreten.

Gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben wir mit unseren Eigenprodukten ein zusätzliches Standbein, dass immerhin 10 Prozent der Werkstattmitarbeiter beschäftigt. Wir hoffen, dass unsere qualitativ hochwertigen Produkte auch zukünftig viele Käufer in Deutschland und im Ausland finden und somit der Fisch mit Hut noch lange durch die fränkischen Gewässer ziehen kann.

Christian Schadinger

 

Aktuell-Seite vom Juni 2009

Aktuell-Seite vom Januar 2009

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