Exzellente Arbeit bei der Eingliederung

veröffentlicht: September 2008

„Junge Menschen mit Behinderung durch eine gezielte Form der Berufsausbildung dauerhaft in die Arbeitswelt zu integrieren, bleibt für uns alle eine gesellschaftliche Herausforderung“, erklärte Rainer Bomba. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern (RD) der Bundesagentur für Arbeit besuchte mit Wilfried Muswieck, zuständig für die Vergabe von Bildungsprojekten in der RD, die Regnitz-Werkstätten in Erlangen.

Zentraler Bestandteil des Besuches aus Nürnberg war die Darstellung der Angebote in der Trägerschaft der Bundesagentur. Dabei nutzten Bomba und Muswieck die Gelegenheit, sich in einem Grundkurs zur Berufsbildung über spezifische Unterrichtsformen zu informieren. Die Regnitz-Werkstätten haben das duale Ausbildungssystem auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung übertragen und legen besonderen Wert auf einen ausgeprägten Praxisbezug. Von Beginn an fördert die Werkstatt jeden Teilnehmer individuell und an seine persönliche Neigung angepasst. Dabei orientieren sich die Lehrgänge in ihren Inhalten an den beruflichen Erfahrungen ihrer Teilnehmer. Rainer Bomba ließ es sich zur Freude der Maßnahmenteilnehmer nicht nehmen, selbst Hand anzulegen und sich an den einzelnen Arbeitsmaterialen zu versuchen. „Unsere Werkstätten in Bayern leisten eine exzellente Arbeit bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben“, lobte er anschließend. Dabei betonte er die Bedeutung der Maßnahmen im Werkstättenbereich als unverzichtbare Elemente einer aktiven Arbeitsmarktpolitik.

Christian Schadinger

Rainer Bomba (Mitte) versucht sich unter Anleitung von Nancy  Künzel an Arbeit.

Die MS Brombach unter der Flagge der Regnitz-Werkstätten gGmbH

veröffentlicht: September 2008

Die 360 Schiffsreisenden hatten Glück. Der 11. April 2008 mauserte sich nach einem trüb-regnerischen Beginn doch noch zu einem sonnigen Frühlingstag im neuen Fränkischen Seenland.

Der Brombachsee war zum zweiten Mal Ziel der Frühlingsfahrt der Regnitz-Werkstätten. Als exklusive Gäste auf dem modernen Trimaran schipperten wir über den See. Das geräumige Schiff bot für uns Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, Gespräche mit altbekannten Freunden zu führen und neue Bekanntschaften zu knüpfen.

Die Crew des größten Fahrgast-Trimarans auf einem Binnensee sorgte sehr aufmerksam und freundlich für unser leibliches Wohl. Da blieben keine Wünsche offen!

Den Höhepunkt der guten Stimmung setzte unser Alleinunterhalter, Reinhardt Lorenz, der mit seinen Schlagern den Nerv der tanzwütigen Besucher voll erwischte. Am frühen Abend trafen alle müde und zufrieden wieder an den Regnitz-Werkstätten ein und hatten in den Tagen nach der Fahrt natürliche jede Menge zu erzählen.

Peter Pfann

Nimm mich mit Kapitän auf die Reise.

Forderungen an Bundestagsabgeordnete

veröffentlicht: September 2008

Mit Stefan Müller (CSU) und Jörg Rohde (FDP) besuchten zwei Bundestagsabgeordnete mit dem Schwerpunkt Sozialpolitik die Regnitz-Werkstätten zum Informationsaustausch. Bei beiden Terminen standen wichtige Fragestellungen im Mittelpunkt, da nach Auffassung von Werkstattrat, Thomas Dietl, der Vorsitzenden des Elternbeirates, Michaela Kanawin und Geschäftsführer Christian Schadinger, Handlungsbedarf auf bundespolitischer Ebene besteht. Ein Grundproblem besteht darin, dass der Bundestag in den letzten Jahren zwar durchaus bemüht ist die gesetzlichen Rahmenbedingungen für behinderte Menschen zu verbessern, aber durch hohe bürokratische Hürden und zu geringe Hilfestellung, dieses Ziel in der Praxis nicht erreicht wird (siehe Persönliches Budget).

Herrn Rohde und Herrn Müller wurde ein Positionspapier überreicht, zu deren Inhalt beide Bundestagpolitiker eine Stellungnahme und Unterstützung zugesagt haben. Wir sind gespannt und werden nachfassen.

Christian Schadinger

oben: Horst Trebisch (sitzend) erläutert MdB Stefan Müller seine Industriemontage, unten: MdB Jörg Rohde (l.) lässt sich von Stefan Zinn die Elektromontage von Schaltanlagen erläutern.

Der Veeh- Harfe auf der Spur

veröffentlicht: September 2008

Gülchsheim ist der Ort, an dem die Veeh-Harfe, entwickelt wurde und bis heute gebaut und vertrieben wird. Hierbei handelt es sich um ein Musikinstrument das speziell für Menschen entwickelt wurde die keine Noten lesen können, aber dennoch musizieren möchten.

Die Idee zu dieser Bildungsfahrt kam von Michaela Kanawin, die im Rahmen der arbeitsbegleitenden Maßnahmen Veeh-Harfe unterrichtet und ihren Schülern zeigen wollte, wie dieses besondere Instrument entstanden ist, wo und wie es heute gebaut wird und wer die Menschen sind, die die Veeh-Harfe bauen.

Mit einem Reisebus, in dem gesungen und viel gelacht wurde, fuhren19 Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten, begleitet von 10 Eltern und 3 Gästen, unter ihnen die stellvertretende Landrätin Frau Knorr, nach Gülchsheim. In der Werkstatt wurde die Gruppe herzlich von Familie Veeh empfangen. In zwei Gruppen konnte dann die Werkstatt besichtigt und im Verkaufs- und Informationsraum musiziert werden. Besonders die Mitarbeiter der Schreinerei verblüfften durch ihre Fachfragen, aber auch das Notenmaterial und alles andere Zubehör fand reges Interesse. Nach dem offiziellen Teil gab es in einem nahen Landgasthof ein leckeres Mittagessen und pünktlich zur Abfahrt der Werkstatt-Busse bei Arbeitsende waren alle wieder zurück.

Der Ausflug hat allen Teilnehmern gut gefallen und die Freude am Üben und Spielen mit der Veeh-Harfe sicher noch einmal verstärkt.

Michaela Kanawin

 

Aktuell-Seite vom September 2008

Aktuell-Seite vom Mai 2008

Aktuell-Seite vom Januar 2008